Fachzeitschriften über Bewertungsportale

9. November 2009

In gleich zwei Fachzeitschriften für Männerheilkunde (Andrologie) wird das Für und Wider bzw. die Qualitätskriterien für Bewertungsportale besprochen: In der Ausgabe 2/2009 der Zeitschrift „Der Männerarzt“ bespricht Medizinrechtler Frank Stebner anhand verschiedener Presseveröffentlichungen die Qualitätsanforderungen für Arztbewertungsportale. Sein Fazit: „Starten Sie Ihre eigene Patientenbefragung!“ Dem können wir nur beipflichten – DocInsider bietet Ärzten die komplette Ausstattung für eine kostenlose Patientenbefragung, und das noch ausführlicher als in dem als Beispiel in der Zeitschrift angefügten Fragebogen. In der aktuellen Ausgabe wird ein weiterer Artikel zum Thema erscheinen.

Der Androloge Heribert Schorn vergleicht in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift andrologen.info verschiedene Arztbewertungsportale und nennt u.a. den kostenlosen Grundeintrag, die Registrierung bei der Bewertung und die Zusammenarbeit mit den Ärzten als Qualitätsmerkmale. Die Möglichkeit für Ärzte, sich aktiv am Portal zu beteiligen verringert nicht nur unbegründete Ressentiments, sondern erhöht auch die inhaltliche Qualität der Portale. Wofür er sich persönlich entschieden hat – lesen Sie selbst, wenn das Heft im Archiv der Fachzeitschrift online ist.

Zu den aktuell von Kassen geplanten Bewertungsportalen bemerkt Schorn:

„Bewertungsportale, die von Krankenkassen aufgebaut werden, wirken auch auf die Patienten parteiisch. Zu prüfen wäre ferner, ob diese Ausgabe der Krankenkassen noch zum üblichen Rahmen der Werbung gezählt werden darf. Aber wozu aufregen. Schön wäre es wenn sich die großen Arztbewertungsportale endlich aufraffen würden, diese sicher unliebsame und mit dem Geld der Versicherten finanzierte Konkurrenz anzugehen, und auf ihren Seiten detaillierte Bewertungen der Krankenkassen zu deren Erstattungsgebahren und Service mit aufzunehmen. Manche Gesundheits-Kassen – das wissen wir als Ärzte ja – müssten sich dann warm anziehen.“

Kritische Anmerkungen eines Facharztes, über die es durchaus lohnt, nachzudenken.


Nehmen Sie an der Patientenumfrage zur Internetnutzung teil!

12. Oktober 2009

Alexander Schachinger, Doktorand an der Humboldt Universität Berlin, führt im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit die erste deutschlandweite Umfrage zur Internetnutzung von Patienten für Gesundheitsthemen durch. Die Nutzung des Internets zur Recherche von Gesundheitsthemen steigt beständig und es gibt eine unüberschaubare Anzahl an Informationsquellen. Doch wie werden sie genutzt? Wer sucht wo nach was und mit welchem Ergebnis? Welche Erfahrungen haben Patienten gemacht und was haben sie weitergegeben? Dies möchte Schachinger in seiner Umfrage „Gesundheit im Internet – mehr Lebensqualität für Alle“ herausfinden. Die Umfrage dauert etwa 10 Minuten, die Teilnahme ist anonym. Die Dissertation findet in Zusammenarbeit mit dem Institute for Media Business, Stuttgart statt und untersucht u. A. die Bedeutung von sozialen Netzwerken, Social Media und Web 2.0 für das Gesundheitssystem. E-Patient, Health 2.0 und „patients like me“ sind hier die Stichworte.

Zur Umfrage kommen Sie direkt hier, teilnehmen können Sie noch bis Ende Oktober.




SMCHH: Die lange Nacht der Industrie – Bode Chemie

28. September 2009

Beim vorletzten Social Media Club in Hamburg trat der Organisator der „Lange Nacht der Industrie – 2009“ an den Club heran um seine Veranstaltung den Mitgliedern des Social Media Clubs in Hamburg vorzustellen.

Bei der „Lange Nacht der Industrie – 2009“ handelt es sich um eine Veranstaltung, bei der hamburger Industrieunternehmen sich für eine Nacht Besuchern öffnen und einen Einblick in Ihre Firma geben. Die Organisatoren der Langen Nacht der Industrie versuchen die Veranstaltung auch übers Social Web bekannter zu machen. Der SMCHH unterstützt diese Veranstaltung. Wir haben ein teilnehmendes Unternehmen, die Bode Chemie GmbH besucht und spontan mit der Kamera zur Langen Nacht der Industrie interviewt:

Wenn das Video Ihr Interesse geweckt hat an der Langen Nacht der Industrie teilzunehmen, so können Sie sich hier anmelden.


DocInsider unter den Top 100 der deutschen Startups

17. September 2009

Yasni hat auf Basis einer Studie von WhatsYourPlace (2008) eine aktualisierte Studie zur „Entwicklung der Top 100 der deutschen Startups zwischen 2008 und 2009″ erstellt. Ergebnis: DocInsider ist von Platz 84 auf Platz 70 vorgerückt! Die Auswertung vergleicht den weltweiten Alexa-Rank 2008 mit der aktuellen weltweiten Positionierung (Stand: 03.09.2009) und gibt zudem die Differenz in der Platzierung an.

Zielführend war dabei u.a. folgende Fragen:

- Welches von den Medien und der deutschen Bloggerszene 2008 noch besonders hochgelobte Startup hat im letzten Jahr einen deutlichen Abschwung erlebt? Stichwort: Nachhaltigkeit und funktionierendes Geschäftsmodell

- Welches der Startups aus den Top 100 von 2008 ist mittlerweile sogar komplett offline?

- Welche Startups finden zwar in den Medien große Aufmerksamkeit, aber dieses Medien-Echo schlägt sich nicht positiv in dem aktuellen Ranking wieder?

- Welches sind die Geheimtipps der deutschen Startup-Szene? Sprich: welche Startups kommen auch ohne flächendeckendes mediales Echo ,,still und heimlich” nach oben?

Der Aufstieg im Ranking ist eine Bestätigung für Docinsider hinsichtlich Nachhaltigkeit und funktionierendes Geschäftsmodell, plus Medienecho plus Nutzerzahlen!


Patientenumfrage zur Internetnutzung

10. September 2009

Alexander Schachinger, Doktorand an der Humboldt Universität Berlin, führt im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit die erste deutschlandweite Umfrage zur Internetnutzung von Patienten für Gesundheitsthemen durch. Die Nutzung des Internets zur Recherche von Gesundheitsthemen steigt beständig und es gibt eine unüberschaubare Anzahl an Informationsquellen. Doch wie werden sie genutzt? Wer sucht wo nach was und mit welchem Ergebnis? Welche Erfahrungen haben Patienten gemacht und was haben sie weitergegeben? Dies möchte Schachinger in seiner Umfrage „Gesundheit im Internet – mehr Lebensqualität für Alle“ herausfinden. Die Umfrage dauert etwa 10 Minuten, die Teilnahme ist anonym. Die Dissertation findet in Zusammenarbeit mit dem Institute for Media Business, Stuttgart statt und untersucht u. A. die Bedeutung von sozialen Netzwerken, Social Media und Web 2.0 für das Gesundheitssystem. E-Patient, Health 2.0 und „patients like me“ sind hier die Stichworte.

Die Umfrage erreichen Sie auch direkt über unser Content Menü hier im Blog.


Ist die Schweinegrippeimpfung wirklich sinnvoll?

10. September 2009

Der Herausgeber des „arznei-telgramms“ Wolfgang Becker-Brüser hat in einem Interview mit Frontal21 (ZDF) die von der Bundesregierung beschlossene Massenimpfung scharf kritisiert. Kritikpunkte sind u.a. die nicht ausreichende Testung des Impfstoffs, mögliche Nebenwirkungen und die Risiken sogenannter „Wirkverstärker“, die nicht nur die Wirkung, sondern auch die Nebenwirkungen des Impfstoffs verstärken. Becker-Brüser bezeichnet die geplante Impfung als „Massentest“ und „überflüssige Geldverschwendung“, zumal die Schweinegrippe in Deutschland bisher sehr mild verlaufe und noch keine Todesfälle zu verzeichnen sind.

Einen Impfstoff, über den bisher sowenig Erfahrungen vorliegen, an 25 Millionen Menschen zu verimpfen, bedeute daher ein nicht sorgfältig abgewägtes Risiko, dessen Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Laut der Welt lehnen 68 Prozent der Norddeutschen eine Impfung ab, in Süddeutschland wollen sich nur 9% der Menschen sicher impfen lassen, in den ostdeutschen Bundesländern 23%. Der Bundesdurchschnitt der Impfwilligen liegt bei nur 14%.

Hier finden Sie bewertete Ärzte zum Thema Schweinegrippe bei DocInsider.de


Community & Marketing 2.0 Summit – Community Service Management

9. September 2009

DocInsider wird auf dem Community & Marketing 2.0 Summit am 16. September in Hamburg zum Thema: Community Service Management, präsentieren. Das Community & Marketing 2.0 Summit ist Teil der Hamburg Web Week. Beim Community & Marketing Summit werden 55 Referenten am 16./17. September alle wichtigen Aspekte von Engagement Marketing und Community Management, anhand vieler Fallbeispiele, diskutieren. Die Session in der DocInsider mitwirkt, wird vom Veranstalter folgendermaßen beschrieben:

Wie lässt sich die Qualität der Community-Leistung kontrollieren und steuern? Mit zwei Praxisbeispielen von Ayondo und DocInsider wird diese – insbesondere für auf UGC ausgerichtete Portale – wichtige Frage diskutiert.

Wir freuen uns auf eine interessante Diskussion. Hier gibt es mehr Informationen zum Community & Marketing 2.0 Summit


Konferenz Medizin 2.0: Patient komplett vernetzt!

3. September 2009

Zwei Veranstaltungsankündigungen der Zeno Executive Conferences in Berlin: am 22. September findet eine Konferenz statt zum Thema Medizin 2.0Der Einschlag der Internet-Revolution im Gesundheitsmarkt

- mit folgenden Schwerpunkten:

  • Arzt- und Klinikbewertungsportale – Wie das Internet den Gesundheitsmarkt verändert
  • ”Aufstand der Laien“
  • Auch das noch! Ärzte und Kliniken im Mediengewitter
  • ”Ärzte-TÜV“: Mehr Transparenz nutzt Patienten, Ärzten und Krankenkassen
  • Case Study des führenden Arztbewertungsportals
  • Mehr Transparenz durch Klinikbewertungen?!
  • Online Reputation Management – Der gute Ruf Ihres Krankenhauses im Internet

Das Programm sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

Und eine Vorankündigung für November: am 3. und 4. November wird in Berlin der 15. Pharma-Gipfel stattfinden unter der Überschrift „Gesundheitspolitische Weichenstellung für 2010″.

Schwerpunkte der Veranstaltung sind:

  • Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl
  • Trends im Gesundheits- und Pharmamarkt
  • Market Access 2.0.: Regulatorischer Rahmen, Hürden und Strategien
  • Zweitmeinung in der Arzneimitteltherapie/Arztbewertungsportale

Das vollständige Programm als PDF, eine Anmeldung ist ab sofort möglich.


Medical Tribune zum AOK Arztnavigator

31. August 2009

In der Medical Tribune, Ausgabe vom 28.8., äußert sich der Medizinrechtler Alexander Ehlers im Interview zu dem geplanten Arztbewertungsportal der AOK. Darin geht es u.a. um Risiken und Qualitätsmerkmale schon bestehender Arzt-Bewertungsportale. Zur Frage, ob sich die Ärzte vor einem solchen Portal  fürchten müssen, sagt Ehlers:

„Letztlich sind Internetportale nur ein Abbild des ohnehin bestehenden Meinungsbildes. Der Arzt hat es damit in der Hand, durch nachhaltig qualitativ gute Leistungen das Meinungsbild in seinem Sinne zu beeinflussen.“

Eine weitere Frage beschäftigt sich damit,  ob der Arzt die Möglichkeit hat, auf negative Bewertungen in Internetportalen Einfluss zu nehmen?

Das, so Ehlers,

„… hängt in erster Linie von der konkreten Ausgestaltung des Portals ab. Qualitätsanbieter werden sich daran messen lassen müssen, inwieweit sie verhindern, dass (…) Schmähkritik in die Öffentlichkeit gelangt.“

Der Markt der Arztbewertungsportale ist bereits von verschiedenen kommerziellen Anbietern besetzt. Wird eine Krankenkasse zwangsläufig ein Portal mit besonderer oder besserer Qualität liefern? Dazu Ehlers:

“ (…) auch bereits auf dem Markt etablierte Anbieter stehen für eine hohe Qualität des Leistungsangebotes. Um ein möglichst hohes Qualitätsniveau zu erreichen, würde ich eine Kooperation zwischen den Krankenkassen und etablierten Anbietern für richtungsweisend halten.“

Abschließend resümiert er:

„Um Qualität zu messen und nach außen kommunizieren zu können, haben sich Arztbewertungsportale als geeignete Instrumente erwiesen – nicht zuletzt deshalb, weil sie Zugang zu einem breiten Personenkreis haben.“


Rechte der Patienten, Themenabend auf arte

31. August 2009

Heute ist in der Bild eine Vorabveröffentlichung zum Thema „Mein Recht als Patient“ aus der Apotheken Umschau erschienen,  nachzulesen hier. Morgen abend um 21.00 gibt es einen interessanten Themenabend auf arte zum Thema Gesundheitssystem. Der Themenabend berichtet über den Zusammenhang von Kosten und Leistungen im Gesundheitssystem, aber auch über Pflichten und Rechte der Solidargemeinschaft, die dieses System aufrechterhalten. Welche Auswirkungen haben finanzielle Zwänge auf die Gesundheitsversorgung? Wie kann die Politik den Patienten vor den Interessen mächtiger Verbände schützen? Und welche Tendenzen gibt es auf dem Gesundheitsmarkt? Nähere Informationen zur Sendung finden Sie hier.