Tod durch Lachgas


In einem Artikel auf Zeit Online klagen die beiden Mediziner Volker Wenzel und sein Kollege Holger Herff an: »Die Medizin ist nach wie vor obrigkeitshörig«, sagt der Arzt. »Fehler werden nicht, wie in der Luftfahrt üblich, offen diskutiert. Wir haben hier eine hausgemachte Katastrophe bei Narkosen in geplanten Eingriffen, und wir reden noch nicht mal drüber. […]

 Herff rechnet hoch, dass bei elf Millionen Narkosen pro Jahr im deutschsprachigen Raum in zwei Jahren ohnehin nur mit 70 bis 100 Todesfällen durch fehlerhafte Anästhesien zu rechnen ist. Die gefundenen sechs Fälle mit tödlicher Lachgas-Beatmung würden dann keine tragischen Einzelfälle mehr sein, sondern mit zehn Prozent ein dicker Brocken von anästhesiebedingten Todesfällen, die es zu vermeiden gilt.«

Lesen Sie den ganzen Artikel über mangelndes Fehlerbewusstein in der Medizin am Beispiel von Unfällen mit Lachgas hier.

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