Nutzung sozialer Netzwerke


Soziale Netzwerke nehmen immer mehr Raum in der deutschen Internetlandschaft ein. Dabei ist das Verhältnis zwischen Bekanntheit und Nutzung aber nicht kongruent – die Bekanntheit übersteigt die Nutzung oft um ein vielfaches.

Das Verhältnis zwischen Nutzern die partizipieren und Nutzern die nur konsumieren ist dabei sehr vom Netzwerk abhängig. So kann man pauschalisiert sagen, dass Netzwerke mit hohen Einstiegsbarrieren, wie z.B. kostenpflichtigen Bereichen, auch die aktiveren Nutzer haben. Hier greift auch wieder das Long-Tail Prinzip: je spezieller der Bereich, desto höher die Bereitschaft das eigene Wissen zu teilen und sich so zu profilieren. Je stärker de Affinität zum Netzwerk in dem man sich registriert hat, desto öfter besucht man auch das Netzwerk.

85% der Nutzer sind bei mindestens einem Netzwerk registriert; 71% der registrierten Nutzer haben sich bei mehreren Netzwerken angemeldet.

Die Registrierungsquote nimmt mit zunehmendem Alter ab. Bei den 55+ jährigen sind lediglich 73% in mindestens einem Netzwerk registriert, im Vergleich zu 95% bei den 16-24-Jährigen.

Welche Netzwerke dabei im Interesse des Nutzers stehen und wie aktiv die Nutzer sind, hängt dabei stark vom Alter des Nutzers ab. Ein Drittel der registrierten Nutzer von Sozialen Netzwerken stuft sich aber selbst als sehr aktiv ein, was bei der üblichen Ratio von 90(Lesern)/9 (Aktiven)/1(sehr aktiven) ein großer Anteil ist. Profilpflege, sozialer Austausch, sowie Foto-upload sind dabei die häufigsten Nutzergenerierten Inhalte.

Hat sich einmal ein Nutzer dazu entschlossen an einem SN Teilzunehmen, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er das SN nicht mehr verlässt. Ca. 70 % der Nutzer wechseln ihre Sozialen Netzwerke nicht.

Die Monetarisierung sozialer Netzwerke erfolgt nach wie vor hauptsächlich über Werbung, die auch von den meisten Nutzern als notwendiges Übel in Kauf genommen wird, wenn so die Mitgliedschaft kostenfrei bleibt. Jüngere Nutzer sind dabei Werbung eher aufgeschlossen als ältere.

Diese und weitere Ergebnisse liefert eine Studie von PWC mit dem Titel: Web 2.0 Soziale Netzwerke – Modeerscheinung oder nachhaltiges Geschäftsmodell?

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