Anaphylaktischer Schock: Patienten werden oft unzureichend beraten


Die Gefahr eines allergischen Schocks durch Wespenstiche, Medikamente oder Nahrungsmittel werde gemeinhin unterschätzt, berichtet die Ärztezeitung. Nach einer allergischen Reaktion z.B. auf einen Wespenstich (Anaphylaxie) werden die betroffenen Patienten ausserdem oft nicht ausreichend beraten. „Danach ist die Aufklärung der Patienten auch nach Diagnosestellung unzureichend.“ heisst es. Bei jedem dritten Betroffenen können erneut Anaphylaxien auftreten, beginnend bei Hautreaktionen bis hin zum Kreislaufstillstand. Insgesamt wurde nur von zehn Prozent der Patienten ein Notfallset verwendet. Um diesem Missstand abzuhelfen, hat Prof. Johannes Ring von der Klinik für Dermatologie und Allergologie der TU München ein Schulungszentrum für Patienten ins Leben gerufen (AG Anaphylaxie – Training und Edukation – AGATE). An acht Standorten lernen Patienten Strategien im Umgang mit ihren individuellen Allergien, sowie den Gebrauch des Notfallsets. Informationen für Schulungen z.B. in der Charité Berlin finden Sie hier.

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