iPad-Start in Deutschland: DocInsider stellt Gesundheits-Apps vor

3-2-1-GO!

Ab heute ist das iPad endlich auch in Deutschland erhältlich.

Und DocInsider ist ganz vorne mit dabei – mit dem DocInsider Arztbewertungs-App, einem der ersten deutschen Apps für das Gesundheitswesen. Das DocInsider-App ermöglicht die wahrscheinlich einfachste Arztbewertung aller Zeiten.

Wir berichten über den iPad-Start und seine Bedeutung für den Gesundheitsmarkt. Am Ende dieses Artikels stellt Ihnen DocInsider nützliche Apps aus dem Bereich Gesundheit vor.

Die iPad-Geschichte: Kurz aber sehr erfolgreich!

In den USA stand die Markteinführung des iPads am 3. April 2010 der des iPhones in nichts nach: Schlangen vor den Apple Stores, wo einige Käufer zum Teil schon tagelang gewartet hatten. Und wer das iPad nicht vorbestellt hatte, für den war schon um 9:30 (eine halbe Stunde nach Verkaufsstart) der Traum, zu den allerersten Käufern zu gehören, erst einmal geplatzt. Innerhalb des ersten Monats wurden über eine Million iPads in den USA verkauft – davon schätzungsweise 700.000 bereits in den ersten 3 Tagen. Tatsächlich war der Ansturm so groß, dass der Marktstart in Europa zweimal verschoben werden musste.

In Deutschland wurden die Erwartungen an das iPad durch den verschobenen Verkaufsstart noch gesteigert. Gestern konnten die ersten Online-Käufer ihr iPad endlich in den Händen halten. Die Erwartungen waren entsprechend hoch. Auch in Deutschland standen Apple-Enthusiasten vor den Läden in Frankfurt, München und Hamburg, die heute extra schon um 8 Uhr öffneten, wie Spiegel Online berichtet Nach Polizeiangaben warteten die ersten Kunden in Frankfurt bereits sechs Stunden vor Ladenöffnung vor dem Apple-Store. Ähnliches berichtet Heise Online aus Hamburg.

Das iPad: Was sagen die ersten Nutzer?

In den USA fiel das Urteil über das bis zur Veröffentlichung gut unter Verschluss gehaltene iPad geteilt aus – doch selbst Skeptiker konnten dem neuartigen Tablet PC etwas Positives abgewinnen:

Bei den Vorteilen sind sich die User einig: tolles Display, schnelle Anwendungen, leichte Bedienbarkeit und ein leistungsfähiger Akku. Negativ ins Gewicht fielen die schlechte Lesbarkeit bei Sonneneinstrahlung, die gewöhnungsbedürftige virtuelle Tastatur, das für „handheld“-Betrieb auf Dauer zu hohe Gewicht und das Fehlen von Flash.

Ihr Fazit: Das iPad ist weder ein vollwertiger Ersatz für das iPhone noch für Laptops oder Netbooks. Vielmehr bildet es eine neue Produktkategorie und eignet sich besonders gut für Anwendungen, Internet und Videos. Das iPad kann also nicht alles, aber was es kann, das kann es richtig gut.

Ein paar Tipps und Tricks für iPad-Neulinge hat Felix Disselhoff hier zusammengestellt.

Das iPad und der Gesundheitsmarkt – ein neues Dream-Team?

Eines sei vorweggenommen: Wir sind in dieser Frage voreingenommen. Denn selbstverständlich denken wir, dass das iPad wie für die Arztbewertung bei DocInsider wie geschaffen ist! Welche Vorteile die Echtzeitbewertung von Ärzten per iPad haben könnte, können Sie auch im Praxistotal-Blog von Frank Stratmann nachlesen.

Doch wir sind mit unserer Meinung nicht alleine. Viele sehen für das iPad eine große Zukunft im Gesundheitswesen voraus – zumindest theoretisch.

Was das iPad fürs Gesundheitswesen tun kann …

Als offensichtlichste Verwendung für das iPad im Gesundheitswesen erscheint die Speicherung und Klinikinterne Weitergabe von Patientendaten. So könnte das iPad vielleicht die klassischen „Klemmbretter“ bei der Visite in Krankenhäusern ersetzen.

Im Health Care Blog begründet Thomas Goetz, warum gerade das iPad sich gut für diese und ähnliche Verwendungen eignen könnte.

Seine Meinung: Das iPad überzeugt durch das einfache, selbsterklärende Handling und die schnellen, intuitiv nutzbaren Anwendungen, die auf die Bedürfnisse auch Technik-unerfahrener Nutzer eingestellt sind. Um seine Möglichkeiten auf dem Gesundheitsmarkt voll zu entfalten fehlen dem iPad der ersten Generation allerdings noch einige Funktionen, wie zum Beispiel eine Kamera.

Zum vollständigen Artikel geht es hier.

Caitlin Cohen fragte sich „What could the iPad do for global health?“ und fand gleich mehrere Anknüpfungspunkte:

Unter anderem könnte das iPad für die elektronische Verschreibung von Medikamenten benutzt werden und dabei Fehlerquellen wie die schwer lesbaren Handschriften der Ärzte eliminieren. Es könnte außerdem dazu beitragen, Ärzten in abgelegenen Gebieten direkteren Zugriff auf medizinisches Wissen zu verschaffen und die Vernetzung der Ärzte untereinander zu verbessern.

Ähnliche Meinungen vertreten Katherine Hobson und Bertalan Meskó

DocInsider empfiehlt: die besten iPad Gesundheits-Apps

Für den amerikanischen Markt gibt es bereits viele Gesundheits-Apps. Das Spektrum reicht vom Kalorienrechner bis zum professionellen Patientendaten-Tool. Die Zahl der deutschen Apps aus diesem Bereich ist noch überschaubar. Mit seinem Arztbewertungs-App gehört DocInsider also zu den Pionieren. Näheres zum DocInsider iPad-App können Sie hier nachlesen.

Darüber hinaus haben wir für Sie eine kleine Auswahl von Gesundheits-Apps zusammengestellt die besonders für Ärzte und Gesundheitsanbieter interessant sein könnten:

1. Pflegeanamnese (Imatics GmbH)

Nach dem Strukturmodell nach Monika Krohwinkel AEDL (Aktivitäten und Erfahrungen des täglichen Lebens) werden die üblicherweise auf Papier aufgenommenen Daten auf das iPad übertragen. Freie Visualisierungsmöglichkeiten, beliebige Notizen, Plausibilitäts- und Vollständigkeitskontrollen und die direkte Integration in die nachgelagerten Systeme sind nur einige der Vorteile bei der digitalen Aufnahmen von Anmanesedaten.

Nähere Informationen zum App gibt es bei imatics.de

2. Checkpad MED (Lohmann & Birkner Health Care Consulting GmbH)

Dieses App eignet sich für Ärzte, die jederzeit mobil auf ihre relevanten Patientendaten

zugreifen möchten. Zum SwissDRG Forum am 30.04.2010 im Congress Center Basel stellte die

Lohmann & Birkner Health Care Consulting GmbH die neue Produktlinie Checkpad MED vor.

Aufbauend auf der Apple iPad Technologie stehen Medizinern viele für die Visite und Pflege

relevanten Informationen digital zur Verfügung.

Arztbriefe, Krankengeschichten, Befunde, Laborberichte, OP-Dokumentationen, Kurven,

Pflege- und Verwaltungsdokumente werden in bestechender Bildqualität als Bild-, Film-, Ton-  und Textdateien unmittelbar präsentiert. Die unterschiedlichen Daten können direkt mit dem

Finger auf dem Touchscreen abgerufen werden.

Nähere Informationen vom Hersteller.

3. Universal Doctor (engl.)

Das App ist auf Englisch, aber es könnte auch für deutsche Ärzte interessant sein – denn es handelt sich um ein Übersetzungs-App, dass die Kommunikation zwischen Arzt und Patient ohne Sprachbarrieren möglich machen soll. Aus Patientensicht ist es nützlich für Arztbesuche im Ausland. Ärzte können es hingegen bei der Behandlung ausländischer Patienten einsetzen.

Nähere Informationen im apple store.

4. Bertelsmann Gesundheitslexikon

Der Name ist Programm: 14.000 Stichwörter aus Krankheit und Gesundheit sind hier allgemein verständlich erklärt. Das Bertelsmann Gesundheitslexikon ist ein aktuelles und praxisorientiertes Nachschlagewerk zu allen wichtigen Begriffen aus den Bereichen Krankheit und Gesundheit.

Das App enthält unter anderem eine Suchfunktion, 300 hochauflösende Grafiken und Querverweise

Nähere Informationen im apple store.

Viele Apps aus dem Bereich „Gesundheit“ sind eher für Patienten gedacht. Aber auch Ärzte könnten sie zur schnellen Informationsbeschaffung und –Weitergabe nutzen.

Hier zwei Beispiele:

Der Allergiehelfer mit Infos zum Pollenflug.

Das iNCI-App für Inhaltsstoffe von Kosmetika

So wie das iPad selbst, ist auch der deutsche App-Markt für das iPad noch jung. Über neue Apps für den Gesundheitsmarkt informieren wir sie regelmäßig.

Eine Antwort zu iPad-Start in Deutschland: DocInsider stellt Gesundheits-Apps vor

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